14. Autofreier (Erlebnis-) Sonntag

Am Sonntag den 17.09. ist die Landesstraße 3048 zwischen Fronhausen und Amöneburg dem nicht motorisierten Verkehr vorbehalten. Die Ortschaften entlang der Straße bieten ein buntes Programm und sorgen für die Verpflegung.

Bild: marburg-tourismus.de

Detaillierte Infos unter folgendem Link:
14. Autofreier (Erlebnis-) Sonntag

Courage auf der K81

Es gibt sie doch!

Eltern, die mit ihren Kindern den Weg über die Kreisstraße 81 wagen. Allerdings nicht mit dem Kind auf dem Fahrrad sondern im Anhänger. Kurz bevor das Foto entstand wurde die Dame aus Wetter dann auch von einem Auto überholt. Natürlich nicht mit dem gebotenen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern, denn das ist auf dieser Straße mit einem Straßenquerschnitt von teilweise nur 3,5 Metern gar nicht möglich!

Eine Beispielrechnung:
Breite eines Renault Clio = 194,5 Zentimeter
durchschnittlicher Kinderanhänger = 80 Zentimeter
Abstand des Radfahrers zum Seitenstreifen min. 70 Zentimeter (Der ADFC empfiehlt 70 bis 100 Zentimeter Abstand)
Also 194,5+150+80+70=494,5
Der Autofahrer müsste also ca. 1,5 Meter weit in die Bankette fahren um den gebotenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Das wäre dannn wohl der Straßengraben!

Umgekehrt gerechnet:
Der Autofahrer fährt ganz am linken Fahrbahnrand. Dann bleiben dem Radfahrer 75 Zentimeter, die er sich rechts und Links einteilen kann. Unter 20 Zentimeter nach rechts geht es aber nicht. Bleiben also 55 Zentimeter zum Auto. Da hält man schon den Lenker schön fest und die Luft an und hofft das gerade hier zufällig kein Schlagloch kommt!
Übrigens der Mercedes-Benz GLE Coupé lässt einem mit 212,9 Zentimeter Breite gerade mal noch 37 Zentimeter. Schauen sie sich das bitte auf dem Zollstock an.
Deswegen fühlt sich das auch so mieß an, wenn sich so einer mit 70 Km/h an einem vorbeidrückt!

(alle KFZ-Breiten mit ausgeklappten Seitenspiegeln)

 

Ich habe anschließend mit der Frau gesprochen und sie sagte mir, dass sie die Strecke nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr befährt, da sie es für zu gefährlich hält.

Im Winter hat man da also nur ein knappes Zeitfenster für den Weg zur Arbeit und zurück. Ob der Arbeitgeber dafür Verständnis aufbringt?

Einmal mehr eine Gelegenheit festzustellen, dass auf einer Straße mit den Dimensionen eines holländischen Radwegs keine zweispurige Durchgangsstraße mit Tempo 100 für den KFZ-Verkehr gehört wenn Radfahrer darauf fahren MÜSSEN!

Mehr zum Thema K81 hier

Busverkehr soll nachtaktiver und niedrigschwelliger werden

Die ALV Oberhessen gewinnt die obligatorische Ausschreibung für den Busverkehr in den Bereichen Nord und Südost im Landkreis und kündigt an, dass sie im Ebsdorfergrund eine Mehrleistung von 300000 Kilometer erbringen wird.

Bemerkenswert hierbei ist, das der Nahverkehrsplan 2018 – 2022 bis dato noch nicht verabschiedet ist. Das bedeutet, das die Kilometerleistung vorab fest stand und die Beteiligung der Gremien und Bürger offensichtlich keinen Einfluss darauf hatten.

Über die Bürgerbeteiligung wurde auf dieser Seite berichtet: http://www.burgwaldregion-mobil.de/2017/07/12/wetteraner-fordern-spaetverkehr/

Die gute Nachricht:
Udo Diel, Busunternehmer und Geschäftsführer des ALV verrät in einem Interview mit der Oberhessischen Presse schon mal, dass der Busverkehr „nachtaktiver“ werden soll. Was das konkret bedeutet, wird die Öffentlichkeit wohl erst erfahren, wenn der NVP offiziell vom Kreistag beschlossen wurde. Der Termin dafür ist November 2017.

Über das Nahverkehrsangebot sollten künftig vier ehrenamtliche Mobilitätsbeauftragte informieren.

Mit dem Einsatz dieser ehrenamtlichen Mobilitätsberater soll der Kundenservice verbessern werden und den Menschen, denen Bus und Bahn fremd geworden sind, der ÖPNV wieder näher gebracht werden, so der ÖPNV-Dezernent Marian Zachow. „Gerade der älteren Generation soll so die Orientierung bei der ÖPNV-Nutzung erleichtert und Einkaufsfahrten, Arztbesuche und ähnliches vereinfacht werden“

 

RMV Monatskarten – Geld zurück bei Streik

 

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat im Juni 2017 die verbundweite 10-Minuten-Garantie eingeführt. Bei einer Verspätung von 10 Minuten können Fahrgäste Entschädigung verlangen. Auch Zeitfahrkarten fallen unter die neue Regelung. Nähere Informationen hier.