Wie Sie 105 + X Jahre alt werden

Karoline Stowasser auf aus Fellingshausen blickt auf 105 Lebensjahre zurück. In einem Interview mit der Oberhessischen Presse beantwortet sie die Frage nach dem Geheimnis für ein langes Leben. Das könne sie eigentlich nicht genau sagen. Außer:

„… „Ich hab immer gesunde Sachen aus unserem Garten gegessen und mich viel bewegt.“ Ein Auto hätte sie nie besessen, alles zu Fuß oder mit dem Rad erledigt. Mit dem Viehwagen sei sie oft nach Rodheim oder Gießen gefahren, um zum Beispiel Äpfel Pressen zu lassen…“

Ich finde, sie hat einen sehr berechtigten Verdacht! In diesem Sinne: Rauf aufs Rad und täglich einen Apfel!

Lesetipp zum Thema öffentliches Verkehrsangebot im ländlichen Raum

 

[Diskussionsbaustein] Welche Rolle können Genossenschaften bei der Bereitstellung öffentlicher Verkehre in ländlichen Räumen spielen?

 

Ich habe heute einen Kommentar zu dieser Diskussion verfasst, da ich hier grundlegende Annahmen nicht teilen kann.

Hallo Herr Randelhoff,

sie möchten ihr Modell nicht aus Sicht des heutigen Rechtsrahmens entwickelt wissen, da sie diesen für veränderbar erachten. Das halte ich für einen zukunftsfähigen Ansatz!

Dessen ungeachtet bauen sie in der Herleitung des Modells auf Größen und Werte die meiner Meinung nach ebenfalls nicht unveränderlich sind?

Schon in der Einleitung verweisen sie auf die "steigenden Pkw-Verfügbarkeit" als Grund für die mangelnde Auslastung des bestehenden ÖPNV-Angebotes.
Ist das im Angesicht der Probleme, die diese Verkehrsart verursacht tatsächlich eine feste Größe? Ich hoffe nicht!

Auch das Bedürfnis nach höchster Flexibilität möchte ich nicht unbedingt als Richtschnur für die Mobilität von Morgen wissen.
Ich denke, was den allgemeinen Lebensstil betrifft, würde es allen nützen, wenn man das Leben eher nach den Möglichkeiten plant, Restriktionen akzeptiert und nicht versucht durch ungebändigte Ausschöpfung aller Ressourcen das Maximale zu erreichen.
Das widerspricht momentan noch dem Zwang der Tatsachen, aber wer kennt schon die Zukunft! (-;

Geringe Auslastung und Unterfinanzierung

Wie sähe es mit diesen "Tatsachen" aus, wenn der motorisierte Individualverkehr nicht mehr im heutigem Maße durch die Allgemeinheit (und zukünftige Generationen) subventioniert würde? 
Schlechte Ökobilanzen des ÖPNV durch das Transportieren von Luft würden zumindest für das Gesamtnetz deutlich besser werden und Geld wäre dann auch vorhanden!

Grundsätzlich finde ich die Idee, Kapazitäten von z. B. Lieferdiensten zu nutzen interessant.
Die eiern den ganzen Tag durch die Gegend und könnten gut jemanden mitnehmen.
Wenn ich mir aber den Fahrstil betrachte habe ich schon keine Lust mehr einzusteigen. Es stellt sich allgemein die Frage nach der notwendigen Qualifikation zu Personenbeförderung.

PS:
Ist "Gefäß" wirklich ein passender Begriff in der Personenbeförderung?
Ich finde es etwas entwürdigend, als Transportgut eingestuft zu werden.

Der neue RMV Fahrplan

Über die Änderungen im Bahnverkehr auf der Linie RB 42 berichtete ich ja bereits an dieser Stelle.

Hier nun die endgültige Vergleichstabelle für die Relation Marburg-Wetter vor dem Fahrplanwechsel (orange) und nach dem Fahrplanwechsel (grün) jetzt auch mit den neuen Busverbindungen. Der neue RMV Fahrplan weiterlesen

Neues von der RB 42

Bei der Kurhessenbahn, dem Verkehrs- und Infrastrukturbetreiber der Linie RB 42 (Marburg <> Frankenberg <> Korbach <> Brilon Stadt) ist zur Zeit einiges in Bewegung. Kürzlich gewann sie die Ausschreibung für die Erbringung der Verkehrsleistungen für die nächsten 15 Jahre. Meines Erachtens eine erfreuliche Tatsache, da die Weichen hier tendenziell auf Ausbau und Erweiterung stehen. Neues von der RB 42 weiterlesen

Busverkehr soll nachtaktiver und niedrigschwelliger werden

Die ALV Oberhessen gewinnt die obligatorische Ausschreibung für den Busverkehr in den Bereichen Nord und Südost im Landkreis und kündigt an, dass sie im Ebsdorfergrund eine Mehrleistung von 300000 Kilometer erbringen wird.

Bemerkenswert hierbei ist, das der Nahverkehrsplan 2018 – 2022 bis dato noch nicht verabschiedet ist. Das bedeutet, das die Kilometerleistung vorab fest stand und die Beteiligung der Gremien und Bürger offensichtlich keinen Einfluss darauf hatten.

Über die Bürgerbeteiligung wurde auf dieser Seite berichtet: http://www.burgwaldregion-mobil.de/2017/07/12/wetteraner-fordern-spaetverkehr/

Die gute Nachricht:
Udo Diel, Busunternehmer und Geschäftsführer des ALV verrät in einem Interview mit der Oberhessischen Presse schon mal, dass der Busverkehr „nachtaktiver“ werden soll. Was das konkret bedeutet, wird die Öffentlichkeit wohl erst erfahren, wenn der NVP offiziell vom Kreistag beschlossen wurde. Der Termin dafür ist November 2017.

Über das Nahverkehrsangebot sollten künftig vier ehrenamtliche Mobilitätsbeauftragte informieren.

Mit dem Einsatz dieser ehrenamtlichen Mobilitätsberater soll der Kundenservice verbessern werden und den Menschen, denen Bus und Bahn fremd geworden sind, der ÖPNV wieder näher gebracht werden, so der ÖPNV-Dezernent Marian Zachow. „Gerade der älteren Generation soll so die Orientierung bei der ÖPNV-Nutzung erleichtert und Einkaufsfahrten, Arztbesuche und ähnliches vereinfacht werden“