Feierabend-Tour mit Thomas Meyer am Dienstag 14. Mai

Im Rahmen des Stadtradeln 2019 bietet Thomas Meyer, der Radverkehrsplaner des Landkreises Marburg-Biedenkopf eine Feierabend-Radtour von Marburg nach Wetter an.

Ziel in Wetter ist das Eiscafé Dolomiti.

Los geht es am Dienstag den 14. Mai um 17:00 Uhr vom Elisabeth-Blochmann-Platz in Marburg.

Was der Radverkehrsplaner neben Kleinigkeiten wie kreisweite Radnetzplanung, Kommunikation mit den Akteuren der Radverkehrsentwicklung, Organisation des Radverkehrsforums und Öffentlichkeitsarbeit noch so macht, erfahren Sie in diesem kleinen Video:

Hier eine kurze Doku zu einer Radverkehrkonferenz im Rahmen des Radverkehrsforums:

Hier finden Sie eine Übersichtskarte der Einzelmaßnahmen im Rahmen des ausgearbeiteten Radnetzes:
https://gis.marburg-biedenkopf.de/radverkehrsentwicklung/index.html

Und hier die Priorisierungsstrategie für Maßnahmen:
https://www.mein-marburg-biedenkopf.de/sites/default/files/unit/files/17-11-16-priorisierung_von_radwegeverbindungen.pdf

Landkreis und RMV planen Fahrradabstellanlagen

Originalpressemitteilung des Landkreises Marburg-Biedenkopf:

– Um das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiter auszubauen und zu verbessern, planen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) jetzt gemeinsam neue Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen im Kreis. RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat sowie Landrätin Kirsten Fründt und der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow unterzeichneten am Mittwoch in Marburg einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen Kreis und RMV ist es, Fahrradabstellanlagen zu erneuern oder, bei Bedarf, durch neue Anlagen zu ergänzen. Der Vertrag regelt jetzt die notwendigen Planungsschritte.

„Das Fahrrad gewinnt als Verkehrsmittel im Alltag zunehmend an Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass wir verschiedene Verkehrsangebote, wie beispielsweise ÖPNV und Fahrrad, sinnvoll miteinander vernetzen und attraktive Rahmenbedingungen schaffen“, stellte Landrätin Kirsten Fründt fest.

„Gerade auf kurzen Wegen ist das Fahrrad die ideale Ergänzung zu unserem Zugangebot. Die komplette Ausstattung aller Bahnhöfe mit Fahrradabstellanlagen hat Vorbildcharakter für das RMV-Gebiet, weswegen wir das Projekt gerne unterstützen“, betonte RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

„Zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes ist es wichtig, dass die gesamte Wegekette optimal und attraktiv gestaltet wird“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete. Vorhandene Fahrradabstellanlagen seien häufig veraltet oder nur in geringer Anzahl vorhanden, so Zachow. Auch der Aspekt der zunehmenden Nutzung von Elektro-Fahrrädern müsse mitgedacht werden.

Im Rahmen der jetzt vereinbarten Zusammenarbeit soll die Planung weiter vorangetrieben werden. „Die Basis muss immer eine belastbare Planung sein“, unterstrich Landrätin Fründt. Kreis und RMV rechnen mit Planungskosten von rund 65.000 Euro, die zwischen den Vertragspartnern aufgeteilt werden.

Im Vorfeld hat der Radverkehrsplaner des Kreises, Thomas Meyer, ein Kataster mit 17 möglichen Standorten erstellt. Meyer hat im Vorfeld die Bahnhöfe im Kreis unter die Lupe genommen und unter dem Aspekt der Fahrrad-Nutzung begutachtet. „Wir haben uns zunächst die Frage gestellt, ob es dort schon Fahrradabstellanlagen gibt und ob sie den aktuellen Nutzungsstandards entsprechen“, erläuterte Meyer seine Analyse. Dazu habe auch die Feststellung gehört, ob an den Bahnhöfen viele Fahrräder abgestellt werden und welche Bedeutung der Bahnhof im RMV-Netz hat. „Auch musste geklärt werden, wem mögliche Standortflächen gehören“, so Meyer.

Nach Abschluss der Planungen soll, auch in enger Abstimmung mit den zuständigen Kommunen, an zunächst 17 Bahnhöfen, wo nach Einschätzung des Experten Bedarf und Möglichkeiten bestehen, ein angemessenes Angebot geschaffen werden: überdachte Fahrradabstellanlagen in unmittelbarem Umfeld zu den Bahnsteigen und, möglicherweise auch ein Angebot für abschließbare Stellplätze, Fahrradboxen oder Sammelschließanlagen.

Mögliche Standorte, die der Radverkehrsplaner im Kreis identifiziert hat, sind in Wetter, Sarnau, Goßfelden, Sterzhausen, Caldern, Buchenau, Friedensdorf, Neustadt, Stadtallendorf, Kirchhain, Anzefahr, Bürgeln, Cölbe, Marburg (Hauptbahnhof, Ostseite), Marburg Süd, Niederweimar und Fronhausen.

SUV vs. PLEV

Noch in diesem Frühjahr soll die Verordnung für die Benutzung von Elektrokleinstfahrzeugen bzw. „Personal Light Electric Vehicles (PLEV)“ auf deutschen Straßen in Kraft treten. Dazu gibt es einen Referentenentwurf:
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/Gesetze-19/II-15-referentenentwurf-ekfv-enorm.html
Die Verordnungsparagraphen findet man auf den Seiten 5 – 11 und die Prüfanforderungen an die Fahrzeuge ab Seite 12. Außerdem hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) eine Untersuchung zu Elektrokleinstfahrzeugen vorgenommen. Ziel dieser Untersuchung war es zu ermitteln, ob und wenn ja unter welchen Bedingungen Elektrokleinstfahrzeuge im Straßenverkehr sicher betrieben werden können, welche technischen  Anforderungen dafür notwendig sind und welches Konfliktpotential zu anderen Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist.
https://bast.opus.hbz-nrw.de/opus45-bast/frontdoor/deliver/index/docId/2083/file/F125_Internet_PDF.pdf

Bezüglich der Benutzung des Verkehrsraumes werden sie de facto mit Fahrrädern gleichgestellt. Technische Eckdaten: Höchstgeschwindigkeit 20 Km/H, zwei unabhängig voneinander wirkenden Bremsen sowie Klingel und Beleuchtungsanlage müssen vorhanden sein.

Zum Führen der Fahrzeuge bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von weniger als 12 km/h sind Personen berechtigt, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, für Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 20 km/H sind Personen berechtigt, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Obligatorisch ist der Abschluss einer Haftpflichversicherung analog einem Pedelec S, jedoch mit einem Aufkleber statt einem Nummernschild. Voraussetzung für die Zulassung ist eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Einzelabnahme. Wer jetzt schon ein solches Fahrzeug besitzt sollte beim Hersteller nachfragen, ob eine nachträgliche Typenzulassung, bzw. entsprechende Nachrüstungen möglich sind.
Eine Einzelabnahme kommt wegen der hohen Kosten wohl eher nicht in Frage.

Grundsätzlich ist es absolut zu begrüßen, bedarfsgerechte Mobilität zu ermöglichen.
Das soll in diesem Fall heißen, das ein Vehikel nur gerade so groß ist, dass es den Transportzweck erfüllen kann.

De facto haben wir aktuell nicht die Infrastruktur für diese Fahrzeuge.
Auch wenn die Fahrt auf dem Gehweg untersagt ist, werden hier – mehr noch wie beim Radverkehr – die Konflikte mit Fußgängern vorprogrammiert sein.
Anders herum darf bei fehlender Radverkehrsinfrastruktur auf der Strasse gefahren werden. Und da möchte ich den 10-Tonner-LKW-Fahrer oder den 2-Tonner-SUV-Fahrer sehen, der rücksichtsvoll hinter dem Cityroller bleibt, bis er mit genügend Sicherheitsabstand überholen kann.
Trotz aller Sympatie für Vielfalt auf der Strasse, bringen jetzt schon zu viele unterschiedliche Geschwindigkeiten gemeinsam geführter Verkehrsarten  Konflikte mit sich. Dieser Herausforderung muss man sich aber stellen!

Wir werden in Zukunft auch eine Reihe von leichten Kabinen-Fahrzeugen im Verkehrsraum (auch über Land) haben, alle mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Auf einer Straße ohne Radverkehrsinfrastruktur hätten wir dann auf der Fahrbahn mindestens folgende entweder bauartbedingten oder erlaubten Fahzeughöchstgeschwindigkeiten: 100 – 50 – 45 – 30 – 25 – 20 – 18

Bei Betrachtung unserer gegenwärtigen Infrastruktur und der schwindenden Regeltreue wirkt die Zulassung solcher Fahrzeugarten auf gemeinsamen Verkehrswegen eher wie das Aufstellen lebender Verkehrsberuhigungspoller.

Ich besitze selbst einen e-Scooter und durfte – natürlich nur auf einer realitätsnahen Teststrecke – schon ausprobieren, wie es sich anfühlt mit solch einem Gefährt unterwegs zu sein. Kurz gesagt: Man weiß nicht wo man hingehört und fühlt sich nirgends so richtig wohl außer vielleicht auf einem schön geteerten Feldweg. Spaß macht es dann schon!
Doch wie kann man dem ehrenwerten Wunsch nach bedarfsgerechter Mobilität und gleichzeitig der höchsten Maxime, nämlich der Verkehrssicherheit, gerecht werden?
Eine getrennte Verkehrsführung wäre technisch gesehen die Ideallösung. Monetäre Zwänge und die Flächenverfügbarkeit sprechen jedoch leider noch! zu oft dagegen.

Was meinen Sie? Wo sollte man die räumlichen und physikalischen Grenzen zwischen den Verkehrsarten ziehen?
Welche Verkehrsarten sollten unbedingt getrennt geführt werden, welche Geschwindigkeitsunterschiede kann man akzeptieren?
Tempo 100 nur noch, wo eine getrennt geführte Radverkehrsinfrastruktur vorhanden ist?
Sonst Tempo 50?
Angleichung der verkehrsberuhigten KFZ-30 Km/H versus 25 Km/H des Pedelecs?

Eine Anhebung der Pedelec S -Geschwindigkeit auf 50 Km/H halte ich für technisch schwierig, da sollte man gleich auf ein elektrisch angetriebenes Kleinkraftrad setzen. Das Pedelec S hat seine Daseinsberechtigung m. E. ohnehin nur in dem Bestreben, dass man sowohl die Strasse als auch die Radverkehrsinfrastruktur (diese dann oft illegal) nutzen möchte und das mit möglichst hoher Geschwindigkeit.

Eine scheinbar revolutionäre Entscheidung hat VerkehrTminister Scheuer da getroffen? Was treibt ihn um? Möchte er die Verkehrswende unterstützen, oder nur den Weg öffnen für einen neuen lukrative Sharing-Dienstleistungmarkt?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/e-scooter-deutschland-ruestet-sich-fuer-den-boom-der-elektroroller-a-1238874.html

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektromobilitaet-freie-fahrt-fuer-elektro-skateboards-a-1253434.html

https://www.zukunft-mobilitaet.net/169402/analyse/rollersharing-regulierung-kommunen-international-mobility-data-specification/

http://www.taz.de/Kommentar-Neue-Elektrofahrzeuge/!5570870/

 

Titelbild-Quelle: https://qimby.net/user/phibo

Wirtschaftsministerium antwortet endlich – und auch nicht!

Eher der Form halber möchte ich die Antwort des Wirtschaftsministeriums zum Thema Rückbau von Forstwegen nicht vorenthalten.

Hier das Schreiben:

 

Bisherige Artikel zu dem Thema:

http://www.burgwaldregion-mobil.de/2018/07/04/fahrradrouten-in-hessen-werden-zurueckgebaut/

http://www.burgwaldregion-mobil.de/2018/08/15/antwort-vom-hessischen-umweltministerium-rueckbau-asphaltierter-forstwege/

9+2 Fragen an die Cölber Bürgermeisterkanditaten (und die Antworten!)

Am kommenden Sonntag findet in Cölbe, gemeinsam mit der Landtagswahl, auch die Bürgermeisterwahl statt. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um die Kandidaten nach ihrer Meinung zu ausgewählten Verkehrsthemen zu befragen.  Wir wollten für Cölbe wissen, welche Entwicklung uns in Bezug auf die Förderung sanfter Mobilitätsformen bzw. umweltschonender Verkehrssysteme erwartet.

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich in den Kommunen z. B. bei der Radverkehrsentwicklung nur dann konkret etwas ändert, wenn die Entscheidungsträger sich mit Herzblut für die Sache engagieren.
Burkhard Stork, Bundesgeschäftsführer des ADFC hat es in einem Kongress der CDU/CSU-Fraktion auf den Punkt gebracht:

"Die Bürgermeister müssen den heißen Atem im Nacken spüren"                 Redebeitrag Herr Stork auf YouTube

Gemeint hat er den Atem der Bundesregierung! Und wenn der heiße Atem nicht von oben kommt, dann muss er eben von unten kommen.  Wir haben einen Fragenkatalog erstellt und diesen der Kandidatin und dem Kandidaten mit der Bitte um Beantwortung zugesendet. Hier unsere Zusendung:

Fragen-Bürgermeisterkanditaten-Cölbe-Anschreiben.pdf
Das Anschreiben (pdf)
Der Fragenkatalog (pdf)

Freundlicherweise haben Beide unsere Fragen beantwortet. Das ist in der stressigen Wahlkampfzeit sicher keine Selbstverständlichkeit und zeigt, dass das Thema ernst genommen wird.
Hier nun die Rückmeldungen:

Carola Carius
Diplom-Ingenieurin FH
https://www.carola-carius.de/

Antworten Carina Carius (pdf)

Dr. Jens Ried
Wissenschaftlicher Geschäftsführer
http://www.jens-ried.de/

Antworten Jens Ried (pdf)

 

Einen Beitrag der Oberhessischen Presse zu den Antworten können Sie hier ansehen:

Wie fahrradfreundlich ist die Region? …Ihre Meinung zählt!

Ab 01.September können Sie Ihre Gemeinde oder Stadt öffentlichkeitswirksam bewerten!

Vom 01.September bis zum 30.November läuft die Umfrage „ADFC-Fahrradklima-Test 2018“.
Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder
Radfahrende dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test soll helfen, die Stärken und Schwächen der Bedingungen für den Radverkehr zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit des Radverkehrs ein Schwerpunktthema.

In der letzten Befragung (2016) hat im Landkreis Marburg-Biedenkopf außer Marburg leider keine andere Stadt die mindestens erforderliche Menge von 50 Teilnehmern erreicht um in die Auswertung zu kommen. Ergebnisse 2016 in einer Karte

Bitte beteiligen Sie sich an der Umfrage und ermuntern Sie befreundete Radfahrende ebenfalls teilzunehmen.
Die überwiegende Zahl der Entscheidungsträger in der der Region nehmen das Thema Radverkehr immer noch nicht richtig ernst.

Zeigen Sie Ihnen die Defizite auf!

In Marburg haben miserable Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2014 eine sehr hohe Beachtung gefunden. Schon zwei Jahre später wurden punktuelle Fördermaßnahmen des Magistrats von den Radfahrenden bei der Bewertung honoriert und Marburg ergatterte einen Aufsteigerpreis!

Also mitmachen ab 01. September unter https://www.fahrradklima-test.de/

Antwort vom hessischen Umweltministerium – Rückbau asphaltierter Forstwege

Vom hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Priska Hinz) habe ich inzwischen eine Antwort auf meine Anfrage erhalten.

Leider geht man hier fast ausschließlich auf den „Marburger Fall“ ein.
Mir ging es aber eben gerade darum, die hessenweiten Auswirkungen der Handlungsmaxime von HessenForst aufzuzeigen und den Widerspruch zu den Bestrebungen den Radverkehr zu fördern, zu skizzieren.
Man hätte meine Anfrage halt komplett lesen müssen um das zu verstehen, na ja.
Überhaupt wirkt das Antwortschreiben irgendwie „recycled“, d. h. dass es wahrscheinlich in ähnlicher Form am die genannten Marburger Politiker und Aktiven ging.

Aber was steht denn nun drin in der Antwort?

In großen Teilen nichts Neues. Es geht um die eigentliche Zweckbestimmung von Waldwegen, wie es das hessische Waldgesetz vorsieht.
Es wird grundsätzliche Gesprächsbereitschaft bzgl. der Wege auf den Lahnbergen signalisert.
Die Maßnahme am Hans-Helmut-Paul-Weg wird wohl aus finanziellen Gründen bis 2019 zurückgestellt.

Ein kleiner Satz hat mich aber dann doch aufhorchen lassen. In Bezug auf die Zweckbestimmung und den Status von Waldwegen heißt es hier:

Anderes würde nur gelten, wenn Waldwege im Sinne verkehrsrechtlicher Vorschriften als offizielle Radwege gewidmet würden und dann der zuständige Verkehrsträger (wie hier Ihre Stadt) verfahrensmäßig die Zuständigkeit für Ausbau, Unterhalt und Verkehrssicherheit als Radverkehrsweg übernähme.

Wer so etwas schreibt, scheint sich ja einer solchen Lösung nicht grundsätzlich zu verschließen.
Und genau hier müsste man ansetzen!
Dann hängt es nämlich vorwiegend am Geld und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung wäre mit dem Auftrag der Radverkehrsförderung am Zuge hier finanzielle Hilfen in Aussicht zu stellen!
Von dieser Stelle habe ich übrigens auch nach zweiter Anfrage bisher keinerlei Rückmeldung erhalten!

Also Herr Al-Wazir, kaufen Sie doch Frau Hinz mal ein paar Waldwege ab und schenken Sie sie den Radfahrern! Die hätten es verdient!

 

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Interessenkonflikt beim Rückbau asphaltierter Forstwege – Brief an die hessischen Ministerien

Über das Verhalten von Hessen Forst bzgl. Rückbau von asphaltierten Forstwegen wurde hier berichtet.

Was die aktuellen Auswirkungen in Marburg betrifft, gibt es bereits massiven Widerstand.

Zum Beispiel:

Da es aber nur eine Frage der Zeit ist, dass in der Region der nächste Wald-(Radweg) an der Reihe ist wollte ich darauf aufmerksam machen, das hier ein gravierender Interessenkonflikt für ganz Hessen besteht. Aus den Landesverbänden des ADFC oder des VCD hört man zu dem Thema leider gar nichts. Daher habe ich einen Brief an die hessischen Ministerien geschickt.

Hier der Brief: Interessenkonflikt beim Rückbau asphaltierter Forstwege

 

Ministerien:
1. Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, (Tarek Al-Wazir)
2. Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, (Priska Hinz)

Ich bin gespannt auf die Antwort!