STADTRADELN 2019

Am 10. Mai startet im Landkreis Marburg Biedenkopf zusammen mit dem Mobilitätstag in Biedenkopf  das alljährliche „Stadtradeln“.

Radfahrende, die schon im letzten Jahr dabei waren können ihre Registrierung einfach reaktivieren. Aber auch die Neuregistrierung ist völlig unkompliziert.
Hier gehts zur Anmeldung: https://www.stadtradeln.de/registrieren
Ihr könnt euch einem Team anschließen oder auch ein eigenes Team gründen.

Neu ist, dass ihr eine hübsche Übersicht über euer aktuelles Teamergebnis ganz leicht in eine eigene Internetseite – zum Beispiel die Firmen- oder Vereinsseite – einbinden könnt.
Das sieht dann zum Beispiel so aus:

(Die Anzahl der Radelnden erscheint erst, wenn die ersten Kilometer gemeldet wurden.)

Dieses Jahr hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH eine schöne Sammlung von Terminen zusammengestellt, bei denen man – zusätzlich zu den Alltagsfahrten – Kilometer sammeln und neue Leute kennenlernen kann.
Siehe gehts zur Seite: https://www.stadtradeln.de/landkreis-marburg-biedenkopf

 

 

 

Auszug aus den Regeln:

STADTRADELN 2019 weiterlesen

Mobilitätstag 2019 in Biedenkopf am 10. Mai

Mobilitätstag für Schüler, Bürger und Unternehmen 2019 in Biedenkopf

Informations- und Mitmachveranstaltung zum Thema „Nachhaltige Mobilität“

Schüler können sich bevorzugt von 8-14 Uhr über „Nachhaltige Mobilität“ informieren und diese auch ganz praktisch erleben. Vom ÖPNV über E-Zweiräder bis hin zu E-Autos reicht das Angebot. Beim Solar-Cup können selber Solarfahrzeuge gebaut werden, die dann auch noch mit Sonnenenergie Rennen fahren können. Interessierte Schulklassen werden um eine Anmeldung gebeten bei Erich Weber – EnergieCoach für Schulen/Landkreis Marburg-Biedenkopf
(webere@marburg-biedenkopf.de)

Ab 14 Uhr steht die Mobilitätsausstellung zu den Themenbereichen ÖPNV, Zweiradmobilität, Elektromobilität, E-Ladeinfrastruktur und weitere Mobilitätsangebote bevorzugt für Bürger und Unternehmen offen.
Die Besucher können sich bei einer Vielzahl von Ausstellern umfassend informieren und auch die verschiedenen Mobilitätsangebote selber „erfahren“. Weiterhin erwartet Sie auch ein umfangreiches Beratungsangebot, welches auch über die vielfältigen Fördermöglichkeiten informiert. Ein interessantes Rahmenprogramm für Groß- und Klein ergänzt die Fachausstellung.

Weitere Informationen bei Stefan Franke – Fachdienst Klimaschutz und Erneuerbare Energien/Landkreis Marburg-Biedenkopf (frankes@marburg-biedenkopf.de )

 

Quelle: http://klimaschutz.marburg-biedenkopf.de/

Erste interkulturelle Radtour der Stadt Marburg führt am 5. Mai ins Naturschutzgebiet

Der Frühling lädt zur Bewegung und zum gemeinsamen Verweilen in der Natur ein. Dies bietet Zugezogenen und Alteingesessenen die Gelegenheit, sich unkompliziert zu begegnen. Dazu veranstalten die Fachdienste Gesunde Stadt und Migration und Flüchtlingshilfe der Universitätsstadt Marburg sieben interkulturelle Radtouren in die Umgebung Marburgs. Die erste Tour zieht die Radler*innen in das Naturschutzgebiet am Niederweimarer See, wo sie Wasserbüffel und Vögel beobachten können. Zur Teilnahme an der Radtour laden die Gesunde Stadt Marburg und der Fachdienst Migration und Flüchtlingshilfe für Sonntag, 5. Mai, um 13 Uhr zum Portal in der Mauerstraße 3, herzlich ein.Von dort aus startet der Ausflug. Begleitet wird die Tour von Eberhard Lübbecke, dem Vorsitzenden des Naturschutzbundes Marburg. Weitere Touren führen zur Zeiteninsel nach Argenstein (16. Juni), zum Familienpicknick an die Lahn (30. Juni), ins Ohmtal (28. Juli), ins Freilichtmuseum Oberrosphe (18. August), zur Landsynagoge Roth (25. August) und nach Bortshausen (1. September). Die zwischen 15 und 30 Kilometer langen Radtouren finden immer sonntags in der Zeit von 13 bis 18 Uhr statt. Start- und Endpunkt ist immer das Portal in der Mauerstraße. Bei Bedarf können Fahrräder ausgeliehen werden. Weitere Informationen und Anmeldung bei Ingo Becker: ingo.becker@marburg-stadt.de, (06421) 201-2222.

Quelle: Erste interkulturelle Radtour führt ins Naturschutzgebiet | Stadt Marburg

Sternfahrt am 4. Mai

Im Zuge der Veranstaltung „Marburg bewegen“ findet eine Fahrrad-Sternfahrt aus den Außenstadtteilen zur Marburger Stadthalle statt.
Wir beteiligen uns mit einer Tour aus Richtung Norden!

An folgenden Zeiten und Orten kann man sich der Tour anschließen:

  • 08:45 Uhr – Amönau am Restaurant Meteora
  • 09:00 Uhr – Wetter auf dem Parkplatz am REWE-Markt
  • 09:30 Uhr – Sarnau am Bahnhaltepunkt
  • 10:00 Uhr – Cölbe auf dem Parkplatz vor dem Bahnhof

Wir warten an jeder Station ca. 15 Minuten.

Um 11:00 Uhr treffen sich alle Teilnehmer der Sternfahrt am Georg-Gaßmann-Stadion. Von dort ist dann gemeinsame Abfahrt im Fahrradkorso zur Stadthalle um 11.15 Uhr.

Weitere Infos hier:
https://www.marburg.de/portal/seiten/marburg-bewegen-900002008-23001.html

 

Titelbild: https://qimby.net/user/DirkSchmidt

Radfahrkurs für Familien mit Kindern ab 12 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund

Der Kurs umfasst 4 Übungseinheiten zu je 4 Stunden und beginnt am Montag den 15.04.2019 um 10:00 Uhr.

Folgetermine auch jeweils um 10.00 Uhr:
Dienstag, 16.04.2019
Mittwoch, 17.04.2019
Donnerstag, 18.04.2019

 

Infos und Anmeldung hier

 

Stadt Wetter nimmt an Meldeplattform teil

Screenshot aus IVM Newsletter

Als mittlerweile 7. Kommune im Landkreis nimmt nun auch die Stadt Wetter an der Meldeplattform Radverkehr teil.

Weiterhin gibt es Signale aus den Kommunen Weimar und Cölbe, sich möglicherweise ebenfalls zu beteiligen. Das Radverkehrsforum Marburg-Biedenkopf empfahl kürzlich die kreisweite Teilnahme an der Meldeplattform.
Die gesamte Radwegweisung mit Ausnahme der hessischen Fernradwege wird in
Zukunft vom Landkreis gepflegt. Alle eingehenden Meldungen, die dieses Thema betreffen, könnten dann zentral verwaltet werden.

Entschließt sich eine Kommune zur Teilnahme, so ist dies ein starkes Signal dafür, dass sie der Radverkehrsförderung eine angemessene Bedeutung beimisst. Die resultierenden Verbesserungen der Bedingungen für den Radverkehr fördern den Umstieg auf das Rad und Menschen, die ohnehin schon regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind, erfahren eine größere Beachtung ihrer Belange.

Elementar ist, dass das Werkzeug in der Kommunalverwaltung auch Anwendung findet. Wichtig ist dabei, dass der „Melder“ eine zeitnahe Rückmeldung bekommt. Wenn diese ausbleibt, wird er das Instrument als wertlos erachten und nicht erneut nutzen.

Hier finden sie den Hinweis auf der Internetseite der Stadt Wetter:
https://www.wetter-hessen.de/Freizeit/Freizeitaktivitäten/Radfahren

 

Mehr zum Thema:
Artikel „Meldeplattform für den Radverkehr“
Artikel „Relaunch der Meldeplattform Radverkehr

 

Landkreis und RMV planen Fahrradabstellanlagen

Originalpressemitteilung des Landkreises Marburg-Biedenkopf:

– Um das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiter auszubauen und zu verbessern, planen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) jetzt gemeinsam neue Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen im Kreis. RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat sowie Landrätin Kirsten Fründt und der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow unterzeichneten am Mittwoch in Marburg einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen Kreis und RMV ist es, Fahrradabstellanlagen zu erneuern oder, bei Bedarf, durch neue Anlagen zu ergänzen. Der Vertrag regelt jetzt die notwendigen Planungsschritte.

„Das Fahrrad gewinnt als Verkehrsmittel im Alltag zunehmend an Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass wir verschiedene Verkehrsangebote, wie beispielsweise ÖPNV und Fahrrad, sinnvoll miteinander vernetzen und attraktive Rahmenbedingungen schaffen“, stellte Landrätin Kirsten Fründt fest.

„Gerade auf kurzen Wegen ist das Fahrrad die ideale Ergänzung zu unserem Zugangebot. Die komplette Ausstattung aller Bahnhöfe mit Fahrradabstellanlagen hat Vorbildcharakter für das RMV-Gebiet, weswegen wir das Projekt gerne unterstützen“, betonte RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

„Zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes ist es wichtig, dass die gesamte Wegekette optimal und attraktiv gestaltet wird“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete. Vorhandene Fahrradabstellanlagen seien häufig veraltet oder nur in geringer Anzahl vorhanden, so Zachow. Auch der Aspekt der zunehmenden Nutzung von Elektro-Fahrrädern müsse mitgedacht werden.

Im Rahmen der jetzt vereinbarten Zusammenarbeit soll die Planung weiter vorangetrieben werden. „Die Basis muss immer eine belastbare Planung sein“, unterstrich Landrätin Fründt. Kreis und RMV rechnen mit Planungskosten von rund 65.000 Euro, die zwischen den Vertragspartnern aufgeteilt werden.

Im Vorfeld hat der Radverkehrsplaner des Kreises, Thomas Meyer, ein Kataster mit 17 möglichen Standorten erstellt. Meyer hat im Vorfeld die Bahnhöfe im Kreis unter die Lupe genommen und unter dem Aspekt der Fahrrad-Nutzung begutachtet. „Wir haben uns zunächst die Frage gestellt, ob es dort schon Fahrradabstellanlagen gibt und ob sie den aktuellen Nutzungsstandards entsprechen“, erläuterte Meyer seine Analyse. Dazu habe auch die Feststellung gehört, ob an den Bahnhöfen viele Fahrräder abgestellt werden und welche Bedeutung der Bahnhof im RMV-Netz hat. „Auch musste geklärt werden, wem mögliche Standortflächen gehören“, so Meyer.

Nach Abschluss der Planungen soll, auch in enger Abstimmung mit den zuständigen Kommunen, an zunächst 17 Bahnhöfen, wo nach Einschätzung des Experten Bedarf und Möglichkeiten bestehen, ein angemessenes Angebot geschaffen werden: überdachte Fahrradabstellanlagen in unmittelbarem Umfeld zu den Bahnsteigen und, möglicherweise auch ein Angebot für abschließbare Stellplätze, Fahrradboxen oder Sammelschließanlagen.

Mögliche Standorte, die der Radverkehrsplaner im Kreis identifiziert hat, sind in Wetter, Sarnau, Goßfelden, Sterzhausen, Caldern, Buchenau, Friedensdorf, Neustadt, Stadtallendorf, Kirchhain, Anzefahr, Bürgeln, Cölbe, Marburg (Hauptbahnhof, Ostseite), Marburg Süd, Niederweimar und Fronhausen.

VerkehrsWetterbericht – ÖPNV

Für „Umsteiger oder Welche die es werden wollen“ wird von Seiten der Kommunen viel zu wenig Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Werbung machen für Nutzung von Bus und Bahn bleibt weitgehend den Verkehrsträgern überlassen. Dabei könnten die Kommunen und Städte sehr viel gezielter werben, z. B. mit einem Statement wie diesem:

Wie soll ich ohne Auto Nachts um halb eins von Marburg zurück nach Treisbach kommen? Mit dem Bus natürlich ...und zwar in 30 Minuten!

Wir haben die Stadtverwaltung Wetter z. B. im Januar 2018 auf die deutliche Ausweitung der Verbindungen im Spätverkehr aufmerksam gemacht und gefragt, was sie beabsichtigt zu tun, um diese neuen Optionen ihren Bürgern auch bekannt zu machen. Die Reaktion war ein 2 mal 5 Zentimeter großer einmaliger Hinweis im Amtsblättchen. Das ist nun wirklich KEINE wirksame Form der Öffentlichkeitsarbeit!

Auch die örtliche Infrastruktur signalisiert nicht gerade, dass Busfahren eine echte Alternative zum eigenen Auto ist. Das Fahrgastwartehäuschen in Amönau Kalkwerk sieht seit Jahren so aus, als würde hier schon lange keine Bus mehr halten!

 

Die Aushangfahrpläne an der Haltestelle Banhnhofstraße sind dauerhaft vertauscht und das dort kaputtgefahrene Fahrgastwartehäuschen wurde über Monate nicht ersetzt…

Man könnte die Liste noch ein bisschen fortsetzen aber sieht man da etwa Licht am Horizont? Im Wetteraner Boten erschien kürzlich ein Statement des Fachdienstes „Stadtmarketing und Seniorenarbeit“, sowie ein tabellarischer Busfahrplan. Wir rätseln hier noch ein bisschen über die Aussagekraft diese Busfahrplans. Hier sind die Fahrten der Linien 60, 61 und 65 örtlich auf Wetter und die Stadtteile, sowie zeitlich auf die Fahrten von Mo.-Fr. (Vormittags) eingeschränkt, dargestellt. Erst einmal keine schlechte Idee um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen.
Statement und Busfahrplan im Wetteraner Boten hier klicken

Irritiert hat uns jedoch die große Überschrift „ENTWURF“. Wir dachten erst, dass hier die Vorschläge für eine Verdichtung des Taktes eingearbeitet sein könnten. Aber weit gefehlt! Bei Überprüfung stellten wir fest, das die Pläne sogar veraltet und somit teilweise falsch sind! Alle Fahrplanänderungen vom 25.02.2019 sind nicht berücksichtigt. Die korrekten Fahrpläne finden sie hierhttps://www.rnv-mobil.de/fahrplaene/busverkehre/
Eine Legende fehlt außerdem, so dass sich die Bedeutung der Abkürzungen in der Zeile „Verkehrsbeschränkung“ nicht erschließt.

Liebe Stadt Wetter!
Den Fahrgast, der sich aufgrund ihrer Veröffentlichung entschließt erstmals mit dem Bus zu fahren und um 07:20 Uhr in Todenhausen an der Haltestelle steht und auf den Bus nach Wetter wartet, der jedoch schon um 07:14 Uhr abfuhr, haben sie als“Umsteiger“ möglicherweise dauerhaft verloren!

Offensichtlich gibt es also Bestrebungen, die Taktung des Busverkehrs zwischen Wetter und den Stadtteilen zu verdichten. Dies soll in enger Zusammenarbeit mit dem den lokalen Verkehrsträgern geschehen.

In Gesprächen mit der Geschäftsführung der ALV
Oberhessen wurde klar, dass es bei Bedarf auch noch
zusätzliche freie Buskapazitäten gibt. Diese Buskapazi-
täten sollte man sich zu Nutze machen und das Know-
How der ALV Oberhessen nutzen, bevor man als
Kommune eigenständig einen Kleinbus anschafft und
ggf. ehrenamtlich tätigen Menschen die verantwortungs-
volle Aufgabe der Personenbeförderung überträgt.

Das ist sicherlich die richtige Einstellung. Obwohl die Akzeptanz der Bürgerbusse sich gerade gut entwickelt: Der ÖPNV ist öffentliche Daseinsvorsorge und gehört nicht in ehrenamtliche Hand. Ehrenamtliche könnte man gut einsetzen um Menschen die Nutzung des ÖPNV durch ein kostenloses Mobilitätstrainings nahe zu bringen.

Im Wetteraner Statement werden als Zielgruppen namentlich Seniorinnen und Senioren, sowie Schülerinnen und Schüler angesprochen. Man kann nur hoffen, dass man bei der Thematik auch an Berufspendler denkt, da diese einen großen Anteil am Verkehrsaufkommen haben.

Fraglich ist, wie das zusätzliche Angebot eigentlich finanziert werden soll!

Lobenswert ist natürlich das Angebot zur Bürgerbeteiligung:

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben
oder Kritik äußern möchten, dann schreiben Sie uns.
Wir sind interessiert an Ihrer Meinung.
stadtmarketing@wetter-hessen.de
Tel. 06423 / 82 41

 

Update 06.03.19:

Der Fachdienst der Stadt Wetter teilte am 04.03.19. auf Nachfrage mit, dass die Überschrift „Entwurf“ ein Versehen war.
Die Busfahrpläne seien Mitte Februar zugeliefert worden und man prüfe nun noch einmal deren Aktualität.

Die positive Nachricht:
Man beabsichtigt, zukünftig regelmäßig die Bürgerinnen und Bürger über die Busverbindungen zu informieren
und man sieht bzgl. den Veröffentlichungen auch noch Verbesserungsbedarf.

9+2 Fragen an die Cölber Bürgermeisterkanditaten (und die Antworten!)

Am kommenden Sonntag findet in Cölbe, gemeinsam mit der Landtagswahl, auch die Bürgermeisterwahl statt. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um die Kandidaten nach ihrer Meinung zu ausgewählten Verkehrsthemen zu befragen.  Wir wollten für Cölbe wissen, welche Entwicklung uns in Bezug auf die Förderung sanfter Mobilitätsformen bzw. umweltschonender Verkehrssysteme erwartet.

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich in den Kommunen z. B. bei der Radverkehrsentwicklung nur dann konkret etwas ändert, wenn die Entscheidungsträger sich mit Herzblut für die Sache engagieren.
Burkhard Stork, Bundesgeschäftsführer des ADFC hat es in einem Kongress der CDU/CSU-Fraktion auf den Punkt gebracht:

"Die Bürgermeister müssen den heißen Atem im Nacken spüren"                 Redebeitrag Herr Stork auf YouTube

Gemeint hat er den Atem der Bundesregierung! Und wenn der heiße Atem nicht von oben kommt, dann muss er eben von unten kommen.  Wir haben einen Fragenkatalog erstellt und diesen der Kandidatin und dem Kandidaten mit der Bitte um Beantwortung zugesendet. Hier unsere Zusendung:

Fragen-Bürgermeisterkanditaten-Cölbe-Anschreiben.pdf
Das Anschreiben (pdf)
Der Fragenkatalog (pdf)

Freundlicherweise haben Beide unsere Fragen beantwortet. Das ist in der stressigen Wahlkampfzeit sicher keine Selbstverständlichkeit und zeigt, dass das Thema ernst genommen wird.
Hier nun die Rückmeldungen:

Carola Carius
Diplom-Ingenieurin FH
https://www.carola-carius.de/

Antworten Carina Carius (pdf)

Dr. Jens Ried
Wissenschaftlicher Geschäftsführer
http://www.jens-ried.de/

Antworten Jens Ried (pdf)

 

Einen Beitrag der Oberhessischen Presse zu den Antworten können Sie hier ansehen:

Wie fahrradfreundlich ist die Region? …Ihre Meinung zählt!

Ab 01.September können Sie Ihre Gemeinde oder Stadt öffentlichkeitswirksam bewerten!

Vom 01.September bis zum 30.November läuft die Umfrage „ADFC-Fahrradklima-Test 2018“.
Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder
Radfahrende dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test soll helfen, die Stärken und Schwächen der Bedingungen für den Radverkehr zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit des Radverkehrs ein Schwerpunktthema.

In der letzten Befragung (2016) hat im Landkreis Marburg-Biedenkopf außer Marburg leider keine andere Stadt die mindestens erforderliche Menge von 50 Teilnehmern erreicht um in die Auswertung zu kommen. Ergebnisse 2016 in einer Karte

Bitte beteiligen Sie sich an der Umfrage und ermuntern Sie befreundete Radfahrende ebenfalls teilzunehmen.
Die überwiegende Zahl der Entscheidungsträger in der der Region nehmen das Thema Radverkehr immer noch nicht richtig ernst.

Zeigen Sie Ihnen die Defizite auf!

In Marburg haben miserable Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2014 eine sehr hohe Beachtung gefunden. Schon zwei Jahre später wurden punktuelle Fördermaßnahmen des Magistrats von den Radfahrenden bei der Bewertung honoriert und Marburg ergatterte einen Aufsteigerpreis!

Also mitmachen ab 01. September unter https://www.fahrradklima-test.de/