Westumgehung Marburg – „Allnatalweg“

Die Debatte um eine mögliche Westumgehung um Marburg hat sich im Wesentlichen an der neuerlichen Frage nach der Wohngebietsentwicklung entfacht. Händeringend sucht Marburg seit Jahren nach Flächen für neuen Wohnraum. Innenstadtverdichtung geht kaum noch und Ausweisung von neuen Wohngebieten stößt auf massive Widerstände in der betroffenen Bevölkerung, unter anderem weil diese Verkehrstechnisch nicht ordentlich angebunden werden können.
Auf der anderen Seite haben wir Leerstand und Flächen ohne Ende im Umkreis von 30 Km um Marburg.
Da gibt es Wohnraum mit hoher Lebensqualität, idealen Bedingungen für Familien mit Kindern aber auch für alle Menschen, die in einer natürlichen Umgebung leben wollen.
Das Problem ist aber die schlechte Anbindung an die Zentren mit dem öffentlichen Personennahverkehr.
Wenn dieser ordentlich ausgebaut würde, müsste man im Stadtgebiet warscheinlich keine einzige neue Wohnung bauen.
Man hätte zudem deutlich weniger Verkehr in der Stadt, was wiederum freie Flächen schaffen würde!
OB Spies sagt, er will dass die Leute, die in Marburg arbeiten auch in Marburg wohnen können, da man sonst noch mehr Ein- und Auspendler hätte.
Da fehlt im wohl die Fantasie, dass viele von diesen eben nicht mit dem Auto fahren müssten.
Ein Leser der Oberhessischen Presse schrieb mir kürzlich besonders aus der Seele:
Leserbrief aus Oberhessischer Presse, Ausgabe: Dienstag, 13. November
Leserbrief aus Oberhessischer Presse, Ausgabe: Dienstag, 13. November
Er träumt von einer Kooperation mit den umliegenden Gemeinden und einer S-Bahn im 20 Minuten-Takt von Wetter zum Marburger Hauptbahnhof. Ohne solche und andere Visionen – wie z. B. die Sicherstellung der Nahversorgung im ländlichen Raum – lösen wir meines Erachtens weder die Verkehrs- noch die Wohnraumprobleme in Marburg.
Inzwischen regt sich massiver Widerstand gegen die Straßenbaupläne.
Aus vielerlei Gründen und sehr zu Recht wie ich meine.
Neben zahlreichen Leserbriefen an die Oberhessische Presse, formiert sich gerade eine Initiative „Allnatalweg BITTE NICHT!“, welche über Facebook an die Öffentlichkeit geht.
(Facebook-> Suche nach „Allnatalweg“)

 

Titelbild Quelle: https://geo-en.hlipp.de/photo/10370

Wie Sie 105 + X Jahre alt werden

Karoline Stowasser auf aus Fellingshausen blickt auf 105 Lebensjahre zurück. In einem Interview mit der Oberhessischen Presse beantwortet sie die Frage nach dem Geheimnis für ein langes Leben. Das könne sie eigentlich nicht genau sagen. Außer:

„… „Ich hab immer gesunde Sachen aus unserem Garten gegessen und mich viel bewegt.“ Ein Auto hätte sie nie besessen, alles zu Fuß oder mit dem Rad erledigt. Mit dem Viehwagen sei sie oft nach Rodheim oder Gießen gefahren, um zum Beispiel Äpfel pressen zu lassen…“

Ich finde, sie hat einen sehr berechtigten Verdacht! In diesem Sinne: Rauf aufs Rad und täglich einen Apfel!

Hoffnung auf besseres Verkehrswetter

Kurz vor dem Ende der 2. und dem Anfang der 3. Amtsperiode des Bürgermeisters von Wetter, bringt dieser neuen Schwung in die Verkehrspolitik.
So präsentiert er im Zuge des konkurrenzlosen Bürgermeisterwahlkampfes gleich mehrere Projekte und Ideen, die geeignet erscheinen die Verkehrssituation in und um Wetter herum zu verbessern. Hoffnung auf besseres Verkehrswetter weiterlesen